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Hyposensibilisierung: Therapie und Behandlung | imedo.de
Eine Hyposensibilisierung bezeichnet eine Strategie zur Bekämpfung von Typ I Allergien vom Soforttyp.
Bevor der menschliche Körper auf eine Substanz allergisch reagieren kann, muss er diese Substanz zunächst als schädliches Antigen definieren und zudem als Allergie auslösend (Allergen) vermerken. Bei einer Hyposensibilisierung gilt es diesen Vorgang um zukehren. Dies geschieht durch Injektionen des hochverdünnten Allergens unter die Haut (subkutan). Dadurch wird der Körper dazu provoziert, Gegenmaßnahmen einzuleiten in Form von so genannten Immunglobulinen (Ig's).
Die Symptome einer allergischen Reaktion werden ausgelöst durch die Bildung von Immunglobulin E (IgE). Durch die Hyposensibilisierung wird jedoch die Bildung von IgG provoziert. Bei einem tatsächlichen Allergenkontakt verdrängen die Immunglobuline vom Typ G (IgG) die Allergie auslösenden IgE und reduzieren so die allergische Reaktion des Patienten und somit seine Beschwerden.
Hauptrisiko bei der Hyposensibilisierungstherapie ist die Auslösung eines anaphylaktischen Schocks durch überhöhte Dosen des Allergens. Hierbei werden körpereigene Immunzellen (Mastzellen) in großer Zahl auf den Plan gerufen, die in der Folge Histamin ausscheiden. Durch das Histamin schwellen die Atemwege des Betroffenen zu und es kann zu Atemnot und der Ausprägung lebensbedrohender Schocksymptome kommen
Krankheiten, bei denen Hyposensibilisierung eingesetzt wird
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