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Duloxetin: Therapie und Behandlung | imedo.de
Duloxetin ist ein Arzneistoff mit antidepressiver Wirkung. Duloxetin ist der potenteste der bisher zugelassenen Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und wirkt sowohl auf den Serotonin- als auch auf den Noradrenalin-Stoffwechsel im Zentralen Nervensystem. In den Studien wurden neben den psychischen Beschwerden insbesondere auch die begleitenden körperlichen Symptome (z. B. Schmerzen) gelindert.
Krankheiten, bei denen Duloxetin eingesetzt wird
| Krankheit | Mitglieder | Bewerten |
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Depressionen (auch: depressive Störung, depressive Episode, Melancholie)... |
257 | Therapie bewerten |
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Die Posttraumatische Belastungsstörung (Abk.: PTBS; engl.: Posttraumatic... |
142 | Therapie bewerten |
Therapiebewertung
| Mitglied | Therapie | Hilft |
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whytal |
Ich habe dieses Medikament genommen weil es sowohl gegen Depression als auch gegen ADHS helfen soll. Nachdem ich eine Woche lang unter den o.g. Nebenwirkungen litt (Schwindelgefühl, nicht-mehr-denken können / "unter wasser laufen" / "Kopf voller Watte", Schlafstörungen) hat sich das etwas beruhigt. Die Depression hat sich merkbar gebessert (das ADHS dagegen überhaupt nicht). Na gut, gelegentliche Panik-Attacken, aber das kennt man von Serotonin-Wiederaufnahme-hemmern ja sowieso. Nachdem ich aber beim ersten Vergessen der Tablette nach ca. 26 Stunden Schwindelgefühl bekam (und sich das regelmäßig bei jedem Vergessen wie eine Erinnerung wiederholt hat), hätte ich wissen müssen was mich beim Absetzen erwartet: Schwindelgefühle. OK, das geht noch. Aber am dritten Tag kamen noch Parästhesien dazu: Wandernde Ameisen von den Füßen bis zum Kopf alle 2-3 Minuten. Sind sie (nach ca. 20 Sekunden) beim Kopf angekommen, gab's einen "Brainzap": man hört einen hochfrequenten sehr kurzen Ton, es wird einem schwarz vor Augen, das Denken setzt aus. Nur für Sekundenbruchteile, aber schön ist anders wenn das alle zwei Minuten passiert und man gerade z.B. ein Gespräch mit seinem Chef hat (war bei mir so!). Speziell wenn man keine Ahnung hat, woher das kommt und was Sache ist. Zum Glück kennt sich jemand in meinem Freundeskreis mit Drogen aus und sagte "Das ist eine Entzugserscheinung". Hallo? Entzugserscheinung bei einem zugelassenen Medikament? Solange man ganz still hält und die Augen nicht bewegt, ist übrigens alles in Ordnung, aber kaum guckt man zur Seite -- *ZAP*. Und dann versucht mal so zu joggen! (Mal abgesehen davon dass die Erde wackelt). Ist vielleicht ein gutes Mittel für das Komando "Stillgestanden" in der Armee, gewöhnt einem das Bewegen der Augen und des Kopfes sehr rasch ab. Nach einigen Tagen derartigen "Spaßes" habe ich mir echt überlegt ob es vielleicht besser wird, wenn ich mit dem Kopf gegen die Wand renne. Oder vielleicht gleich von der Brücke springe. Denn lebenswert war das wirklich nicht mehr. Und das ging monatelang so. Auch vier Monate später hatte ich beim Zur-Seite-Gucken Angst, einen Brainzap zu bekommen. Auch wenn sie eigentlich nach etwa eineinhalb Monaten weg waren. Da versteht man auch, warum in der Studie in den USA ganz normale (vorher) gesunde Menschen nach Absetzen von dem Zeug Selbstmord begingen. Laut Packungsbeilage und auch nach Auskunft von Neurologen sind alle diese Effekte "sehr selten". Das tröstet einen aber nur dann, wenn man sie nicht gerade selbst durchmacht. Ich bin jetzt übrigens bei 150mg Elontril (Bupropionhydrochlorid), und es geht mir blendend. Und wegen Cymbalta habe ich einen Bericht an das Bfarm geschrieben ( über https://humanweb.pei.de ), leider ohne Hilfe der Ärztin die mir das Zeug verschrieben hat. Sie hat mir nämlich noch nicht einmal geglaubt. Wenn ihr ähnliche Probleme habt, bitte versucht euren Arzt zu überreden den Bericht für euch zu verfassen, denn *eigentlich* nimmt Bfarm nur Berichte von Ärzten entgegen. Ansonsten kann ich nur sagen: lasst die Finger von neueren Präparaten ohne gute Studien! (Und von Eli Lilly's Zeug sowieso, siehe auch den Fall Coxigon.) |
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