Facharzt für Urologie
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Prostatektomie: Therapie und Behandlung | imedo.de
Bei lokal begrenztem Prostatakarzinom (T1/2) und guter Konstitution ist die radikale Operation der Prostata, bei der Prostata, Samenbläschen und die regionalen Lymphknoten entfernt werden, die klassische Methode. Diese so genannte „radikale Prostatektomie“ kann auf drei unterschiedliche Arten durchgeführt werden: als retropubische radikale Prostatektomie (RRP) als radikale perineale Prostatektomie (RPP) durch Schnitt am Damm (zwischen After und Hodensack) minimal-invasiv (laparoskopisch) RRP und RPP werden extraperitoneal, also ohne Eröffnung der Bauchhöhle ausgeführt. Die RPP ist weniger zeitaufwändig und mit geringeren Blutungen verbunden, aber der Zugang ist relativ schmal und die Lymphknoten können nicht mitentfernt werden. Gelingt es hierbei, den Tumor vollständig zu entfernen, ist eine Heilung möglich, und die Prognose des weiteren Verlaufes ist günstig. Das Langzeitüberleben liegt zwischen 80 und 90 %, die intraoperative Mortalität unter 1 %. Die Risiken der Operation sind in erster Linie die Gefahr der Stressinkontinenz in etwa 3 bis 5 % und die einer erektilen Dysfunktion durch Verletzung von Ästen des Nervus pudendus in etwa 80 % der Fälle. Verletzungen des Nervus obturatorius, die im Rahmen der Lymphknotenentfernung auftreten können, oder des Rektums sind selten. In 5 bis 20 % der Fälle kommt es, bedingt durch die Lymphknotenentfernung, zu einer Lymphozele. Als Spätfolge tritt in 3 bis 5 % der Fälle eine Verengung der Verbindungsstelle zwischen Harnröhre und Blase (Anastomose) auf, die so genannte Anastomosenstriktur. Etliche Zentren bieten eine „nerverhaltende“ Operationsmethode (nach Patrick Walsh) an, bei der die kavernösen Nerven, die in unmittelbarer Lagebeziehung zur Prostata verlaufen, geschont werden. Das Risiko der postoperativen erektilen Dysfunktion kann damit auf 10 % (bei jungen Patienten) bis 50 % (bei älteren Patienten) gesenkt werden, ist aber signifikant von der Erfahrung des Operateurs abhängig und birgt das Risiko einer zu wenig radikalen Ausräumung des Tumors. Es erhöht sich damit das langfristige Risiko eines Lokalrezidives.
Krankheiten, bei denen Prostatektomie eingesetzt wird
| Krankheit | Mitglieder | Bewerten |
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Der Prostatakrebs (auch Prostatakarzinom, Prostata- Ca) ist eine bösarti... |
9 | Therapie bewerten |
Therapiebewertung
| Mitglied | Therapie | Hilft |
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salomoln |
Zu früh, um etwas zu sagen | |
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frohsinn |
Funktioniert nicht | |
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frohsinn |
Funktioniert nicht | |
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Reini |
wurde am 10.09.2007 Operiert,leide Zeit dieser Zeit an der Verletzung des Nervus femoralis und Op.folgen. Wer hat Änliches erfahren |
Zu früh, um etwas zu sagen |



