Misteltherapie: Therapie und Behandlung | imedo.de

Die Misteltherapie ist eine umstrittene alternativmedizinische Therapie, die von den Anthroposophen Rudolf Steiner und Ita Wegman entwickelt wurde. Sie wird bis heute zumeist innerhalb der anthroposophisch erweiterten Medizin zur Krebsbehandlung bei bestimmten bösartigen Tumoren eingesetzt. Sie ist in Deutschland eine der bei Krebserkrankungen am häufigsten eingesetzten komplementärmedizinischen Therapien. Da die medizinische Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist, wird sie von den meisten Ärzten abgelehnt. Außerhalb des deutschsprachigen Raumes ist die Misteltherapie weitgehend unbekannt und ungebräuchlich.

"Mistelextrakt besteht aus einer Vielzahl verschiedener Inhaltsstoffe. Das Extrakt:

  • ... kann den „Selbstmord“ der Krebszellen anregen und somit dazu beitragen, dass der Tumor nicht weiterwächst oder sogar kleiner wird - ohne Beeinträchtigung des gesunden Gewebes.
  • ... kann Folgetumore (Rezidive) und Tochtergeschwulste (Metastasen) verhindern.
  • ... regt das Immunsystem an. Durch die Krebserkrankung zahlenmäßig verringerte Immunzellen vermehren sich wieder.
  • ... lindert tumorbedingte Schmerzen.
  • ... bewirkt eine entzündliche Reaktion und leichtes Fieber. Dieses leichte Fieber führt dazu, dass der Körper insgesamt besser durchwärmt und aktiviert wird. Das regt den Organismus zu verstärkter Abwehr an und
  • ... führt zu einer Besserung des Allgemeinbefindens
  • ... führt zu einer Verbesserung von Appetit und Schlaf
    ... führt zu einer Aufhellung der depressiven Stimmungslage
  • ... führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität
  • ... macht eine Strahlen- und Chemotherapie besser verträglich."

Quelle: http://www.barmenia-mediline.de/ratgeber/817.asp

Dies ist eine komplementäre Behandlungsform.

Ersetzt nicht die schulmedizinische Behandlung oder den Besuch beim Arzt.

Krankheiten, bei denen Misteltherapie eingesetzt wird

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Therapiebewertung

Mitglied Therapie Hilft

Mari

Misteltherapie gegen Krebs

Funktioniert

Mari

Misteltherapie gegen Tumor

Ich bin begeistert von der Therapie. Ich bin jetzt bei 200 mg alle 2 Tage, habe vor langer Zeit gelernt mich selbst zu Spritzen, (auch etwas gutes ich musste fix die Angst vor Nadeln ablegen, mehr aus Zeitgründen aber ich bin nun Stolz!) ich bin seit beginn der Therapie nicht mehr erkältet gewesen, keine Grippe, keine Krankschreibung wegen irgendetwas nur wegen einer weiteren OP, das war aber nichts schlimmes. Ich rate jedem die Mistel zu nehmen (nach absprache mit dem Arzt natürlich) für den es dann auch in Frage kommt. Es ist ein Natur mittel. Ohne Chemie. Man muss dem Ding auch Zeit geben und nicht gleich sagen wirkt nicht.

Funktioniert

hexi

Misteltherapie gegen Krebs

Zu früh, um etwas zu sagen
JuergenApitzsch hat noch kein Bild hochgeladen
JuergenApitzsch

Misteltherapie gegen Krebs

Funktioniert nicht

kleinetraene

Misteltherapie gegen Brustkrebs

Am Anfang hatte ich ja noch des Gefühl, das die Thera funktioniert weil ich immer besser drauf war wenn ich die thera gemacht habe, aber nach einem jahr hat sich keine besserung gezeigt und ich habe mehr allergien bekommen, mir gings nicht gut und mein arzt wollte aber die thera nicht abbrechen sondern noch weitermachen. ich hab dann 2007 aufgehört damit, weil des nicht mehr auszuhalten war.

Funktioniert nicht

anonymus

Misteltherapie gegen Brustkrebs

Meine Schwester macht die Therapie und erzählt mir ihre Erfahrungen. Aber es ist noch zu früh, etwas zu sagen.

Zu früh, um etwas zu sagen

Tronixx

Misteltherapie gegen Colitis Ulcerosa

Meine Ärztin schlug mir eines Tages vor, mal "etwas neues" auszuprobieren. Ich war interessiert und ließ es mir erklären: Eine Mistel-Therapie wird normalerweise bei Krebspatienten angewendet, da sie das Tumorwachstum hemmen soll. Naja, meine Ärztin meinte es sei auch gut gegen die Entzündungen im Darm. Ich hab dazu zwar keinerlei Informationen gefunden, aber da es ein natürliches, homöopathisches Mittel quasi ohne Nebenwirkungen ist dachte ich es kann ja nicht schaden es zumindest auszuprobieren. So kaufte ich mir also das Mistelpräparat (muss man selber zahlen) und spritze mir 3 mal die Woche 0,5 ml davon selbst in eine Bauchfalte. Das ging besser als ich dachte. Das ganze machte ich dann also mehrere Wochen. Ergebnis: Schwer zu sagen. Schlechter wurde es nicht, aber auch nicht besser. Allerdings, wie soll ich sagen, es soll ja quasi auch remissonserhaltend sein. Und dann kann man eben nur schwer sagen ob sie das getan haben oder nicht. Ich wollte auch meine Standardmedikamente nicht ganz absetzen, das Risiko eines Schubs war mir dann doch zu groß.

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