Lercanidipin - ärztliche Behandlung: Therapie und Behandlung | imedo.de

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Lercanidipin - ärztliche Behandlung gegen Hypertonie

Der Wirkstoff Lercanidipin ist ein Calciumantagonist, welcher ohne Einfluss auf das Herz auszuüben, die glatten Muskelzellen (Gefäße besitzen ebenfalls Muskeln, welche jedoch unwillkürlich gesteuert werden) der Gefäße dehnt, erschlaffen lässt. Das heißt Lercanidipin erweitert die Gefäße, indem es direkt auf diese wirkt. Der Vorteil ist, dass es herzschonend für Blutdrucksenkung eingesetzt werden kann und klinisch auch getan wird. Die Nebenwirkungen sind jedoch sehr individuell, so dass es von Patient zu Patient unterschiedlich vertragen wird: Herzrasen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Verdauungsprobleme. Daher nur ein etwas hilfreich. Gegenanzeigen (Kontraindikationen) für den Einsatz sind Schwangerschaft, Leberschäden oder kurzfristig vorher erfolgter Herzinfarkt, da hierbei jede Gefäßerweiterung im Körper beim Entzündungsprozess/Abheilen des Herzens nicht förderlich wären. Fazit: Sollte einmal beim Arzt oder in der Klinik der Begriff Lercanidipin fallen, auf der Verpackung eines Medikaments als Wirkstoff lesbar sein, kann man von einer Wirkung gegen leichter und mittlerer arterieller Hypertonie (Bluthochdruck) ausgehen. :-)

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