Krebs

Krebs

Erschütternde Diagnose Krebs: Jedes Jahr erkranken laut Information der Deutschen Krebshilfe (www.krebshilfe.de) 450.000 Menschen neu an Krebs, unter ihnen 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Und obwohl Fortschritte in Medizin und Forschung die Heilungschancen stark verbessert haben, sterben jährlich 216.000 Menschen an Tumoren. Doch ebenso wichtig wie Heilung ist Prävention: Bis zu zwei Drittel der Krebserkrankungen könnten durch gesunde Lebensweise, Prävention und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vermieden werden.

Das Gesundheitsportal imedo.de möchte auf dieser Themenseite „Krebs“ informieren – fachlich über das Medizinlexikon, innerhalb der Gesundheitsgemeinschaft mit Erfahrungsberichten Anderer. Auch der unmittelbare Austausch mit Betroffenen und deren Angehörigen ist wichtig, Gruppen und Foren auf imedo.de bieten dazu Gelegenheit. Eine Einführung:

Definition von Krebs

Als Krebs bezeichnet man Zellen mit vermehrtem, oft unkontrolliertem Wachstum. Krebszellen entstehen, wenn in Teilen der Gene eine Veränderung stattfindet, die nicht mehr repariert wird. Bei älteren Menschen arbeitet das Reparatursystem weniger sorgfältig, deshalb liegt auch das mittlere Erkrankungsalter von Männern und Frauen bei 69 Jahren. Bei einzelnen Krebsarten werden Betroffene allerdings weit früher mit der Diagnose Krebs konfrontiert, bei Hodenkrebs zum Beispiel im Mittel mit 36 Jahren.

Krebsarten

Über 300 Krebsarten sind bekannt, unterschieden nach Tumoren mit Geschwulstbildung und systemischen Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems. Häufige Krebsarten: Brustkrebs (das Mamakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen, 59.000 Frauen und bis zu 500 Männer erkranken jährlich daran), Lungenkrebs (Bronchialkarzinom), Prostatakrebs (häufigste bösartige Tumor bei Männern, 65.000 Neuerkrankungen pro Jahr), Hautkrebs (195.000 Menschen erkranken an weißem Hautkrebs pro Jahr, 24.000 am gefährlichen schwarzen Hautkrebs, genannt Maligenes Melanom), Gebärmutterhalskrebs (5.500 Frauen im Jahr).

Auslöser Krebs

Die Faktoren, die zu einer Veränderung der Gene führen, sind vielfältig. UV-Strahlen, Tabakkonsum, chronische Infektionen, übermäßiger Alkoholgenuss oder eine ungesunde Lebensweise zählen dazu, die Veränderungen können aber auch erblich bedingt sein.

Vorbeugung

Im „Europäischen Kodex gegen den Krebs“ sind Empfehlungen zur Reduzierung des persönlichen Krebsrisikos zusammengefasst. In Kürze: Nicht rauchen, Übergewicht vermeiden, gesunde Ernährung (fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag), Bewegung, wenig Alkohol, Sonnenschutz, krebserregende Stoffe (Asbest, Teer, Cadmium) meiden, Vorsorgen (Gebärmutterhalskrebs: Impfung für Mädchen ab 12 Jahren), auf Symptome und Veränderungen achten, regelmäßige Untersuchungen.

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