Amerikanische Chiropraktik – Schmerzbehandlung ganz ohne Medikamente

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Viele Menschen plagt regelmäßig Migräne. Oftmals sind dafür eine Fehlstellung der Knochenstruktur (wie z. B. Beckenschiefstand) oder Muskelverspannungen verantwortlich.
Schulterschmerzen gehen nicht immer auf ein Problem in der Schulter zurück. Die Ursache kann auch eine Wirbelsäulenkrümmung sein. Diese Beispiele zeigen, dass der Auslöser des Schmerzes nicht unbedingt am Schmerzpunkt selbst sitzen muss.

Eine falsche Körperhaltung kann neben Fehlstellungen und Blockaden zu folgenden Beeinträchtigungen führen:

 

  • Schmerzen in Knien, Hüfte, Rücken, Schulter, Nacken und Kopf
  •  Bandscheibenvorfall
  • Tinnitus
  • Migräne

Ein Ansatz diesen Symptomen zu begegnen ist die amerikanische Chiropraktik.

 

Was ist amerikanische Chiropraktik?

Unser Körper wird durch Nerven, mit dem Rückenmark als wichtigste Verbindung in der Wirbelsäule, gesteuert. Wenn diese Verbindung z. B. durch falsche Körperhaltung oder einen Unfall gestört wird, entstehen Blockaden und damit Schmerzen.
Unser Körper ist schlau, weil er versucht Fehlstellungen selbst auszugleichen. Allerdings funktioniert diese Selbstheilung nur für eine bestimmte Zeit. Irgendwann spielen Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke nicht mehr mit. Dann treten z. B. ein Bandscheibenvorfall, Arthrose, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme auf. Deshalb kann auch ein verstauchter Knöchel oder eine Kiefergelenkfehlstellung Auslöser für Rückenschmerzen sein.
Chiropraktiker erkennen die Fehlstellung des Körpers und die daraus resultierende Funktionsstörung des Nervensystems.

 

Ablauf einer chiropraktischen Behandlung

  1. Ausführliches Erstgespräch u. a. zur medizinischen Vorgeschichte, Lebensumstände, MRT-Aufnahmen
  2. Diagnose
  3. Individuelles Therapie-Konzept aus einer Kombination aus Chiropraktik und Ostepathie
    Konkret werden moderne Technik und spezielle Grifftechniken angewandt. Der Körper erhält Hilfe zur Selbsthilfe.

 Ziele der Chiropraktik

 Ziele der Chiropraktik

 

Vorteile und Nachteile der Chiropraktik

+ Schmerzbehandlung ohne Medikamente, Salben und Pflaster

+ ganzheitlicher Therapie-Ansatz

+ dauerhafte Behebung der Symptome durch Behandlung der Ursache

Die Chiropraktik bringt wenig Nachteile mit sich. Zum einen führt nicht die erste chiropraktische Anwendung zur Schmerzfreiheit. Dies ist auch logisch, weil jahrelange Fehlstellungen nicht von heute auf morgen beseitigt werden können. Zum anderen spielen Alter und Fitnesszustand des Patienten eine entscheidende Rolle. Ehrgeiz und Motivation zahlen sich jedoch aus: der Körper findet wieder zu seinem Gleichgewicht zurück. Alle Körperfunktionen und Organe sind wieder in der Lage optimal zu arbeiten. Sind dem Körper erst einmal die chiropraktischen Methoden bekannt, reichen pro Jahr 1 – 2 Behandlungen aus, um Fehlstellungen vorzubeugen, weil der Körper schneller auf die Behandlung reagiert.

 

Vorsicht bei der Auswahl des richtigen Therapeuten

Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. Achten Sie deshalb auf Qualitätskriterien bei der Suche nach einem geeigneten Chiropraktiker. Einige Praxen arbeiten z. B. nach der WHO-Richtlinie, die dem Patienten eine hohe Qualifikation und langjährige Erfahrung der Therapeuten garantiert.

 

Übernahme der Kosten der Chiropraktik durch die Krankenkasse

Teilweise übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung. Fragen Sie am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse nach.

 

Autor: Rainer Thiele, M. A.  Chiropraktiker, Osteopath

Zum Autor:

Rainer Thiele ist seit 1998 in München als niedergelassener Heilpraktiker und Chiropraktiker mit Abschluss als Chiropraktiker nach den WHO Richtlinien für Chiropraktik ansässig. Seine Praxis ist auf amerikanische Chiropraktik, Osteopathie und Sportheilkunde spezialisiert.
Er hat eine innovative Kombination aus chiropraktischer und osteopathischer Anwendung entwickelt. Rainer Thiele unterstützt u. a. auch viele Sportler, die nach einer Verletzung ihre Fitness wieder aufbauen möchten.